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Mit dem Sonnenhut beim Sonnenhut oder «Nichts ist unmöglich»

«Eigentlich habe ich ja gar keine Zeit… meine Agenda ist eh schon so voll und nun auch noch die Vereinsreise». So dachten wohl einige der 65 Frauen, die sich vor einigen Wochen hoffnungsvoll angemeldet hatten und sich am Mittwoch,  5. Juni um 8 Uhr vor der Bülacher Stadthalle trafen. Aber nach der Rückkehr gegen 18 Uhr waren wir uns einig: wir hätten etwas verpasst, wenn wir uns diesen, sonnigen, erlebnisreichen und inspirierenden Tag nicht gegönnt hätten.

Im bequemen Doppeldecker-Car reisten die Frauen zuerst nach Roggwil zur Niederlassung der BioForce AG, wo seit vielen Jahren die Produkte von A. Vogel hergestellt werden. Auch wenn das Gelände momentan im Umbau ist und einige Baumaschinen den grünen Gesamteindruck störten, kam Begeisterung auf, als man auf der Sonnenterrasse des Firmenhauptsitzes einen Kaffee und ein feines Vollkornbrötchen genoss.

Er war ein Pionier und Visionär in vielen Bereichen, dieser Alfred Vogel, der vom 1923 bis 1997 lebte und dessen Lebenswerk noch heute viele begeistert. Der Geist des «kleinen Doktors» war noch immer spürbar vor Ort. Vor allem bei den Frauen, die sich uns annahmen, uns die Produkte und die Philosophie näher brachten, uns die Produktion erklärten oder uns durch den wunderschönen Garten führten. Reich beschenkt wurden wir mit Proben, Mustern und einem Echinacea purpurea-Setzling, aber ohne dass der Anlass zu einer Verkaufsfahrt wurde. Und vom feinen Essen im Gewächshaus, speziell der wunderbaren Bamboo-Roulade, die zuerst eher skeptisch begutachtet wurde, schwärmten die Frauen noch auf der Heimfahrt.

Nach diesem inspirierenden Besuch ging es weiter im Osten der Schweiz, nach Altenrhein zur berühmten Markthalle, dem speziellen Hundertwasser-Architekturprojekt. Eine kurze Einführung war im Programm vermerkt. Kurz ist relativ, kurzweilig trifft es besser. Wir hätten der Tochter des Initiators, Herbert Lindemann, der jetzigen Leiterin Nicole Stettle-Lindemann noch lange zuhören mögen. Ihre kurzweiligen Erzählungen zur Geschichte der Entstehung, über den Mut und die Visionen ihres inzwischen verstorbenen Vaters, über seinen Wunsch, «dass Visionen erwachsen und die Menschen Mut schöpfen, sich wieder an «Unmögliches», Ungewisses, dafür zutiefst Befriedigendes zu wagen». 

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