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Kinderhüeti nach 48 Jahren geschlossen

Gegründet im 1962 war die Kinderhüeti eine der ersten Anlaufstellen für die Mütter, wenn sie mal zwei bis drei freie Stunden brauchten, sei es für einen Arztbesuch, einen Friseurtermin oder ein Treffen mit Freundinnen.

Immer am Dienstagnachmittag zwischen 14 und 17 Uhr nahmen mehrere engagierte Frauen die Kinder im Alter zwischen 2 und 6 Jahren in Empfang. Es wurde gespielt, Geschichten erzählt, gemalt und gebastelt. Legendär war der Zvieri mit den Apfelschnitzen und dem Sirup - daran erinnern sich Bülacherinnen und Bülacher auch heute noch, die in ihrer Kindheit dort fröhliche Stunden erlebten.

Gehüetet wurde von September bis Mai. Schliesslich mussten die Hüetifrauen im Sommer ihre Gärten versorgen und die Kinder wollten eh lieber in die Badi. 

Mit der Zeit nahmen die Angebote für die familienexternen Betreuungen zu: Spielgruppen, Krippen und Hort. Und die Mütter standen mehr und mehr im Erwerbsleben und mussten längere Zeitfenster abdecken können.

So nahmen die Kinderzahlen stetig ab, während die Hüetifrauen älter wurden, oder sich vermehrt um die eigenen Enkel kümmern mussten. Dann gab es die (inzwischen geplatzten) Umbaupläne der Reformierten Kirche, dann kam Corona ...

Nach fast einem halben Jahrhundert wird die Kinderhüeti darum geschlossen. Zu einem späteren Zeitpunkt ist ein Abschiedsfest geplant und eine Würdigung des jahrelangen Engagements!

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