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Im Unterengadin: 3 Tage staunen und geniessen

Voller Vorfreude machten sich 16 bestens ausgerüstete Frauen am Mittwoch auf den Weg ins Engadin. Ungewohnt, aber nicht mehr ganz neu im Anblick, «maskierten» wir uns nach BAG im ÖV, was auf den Erzähldrang der Teilnehmerinnen allerdings keinen Einfluss hatte. Alles war hervorragend vorbereitet von unserem Leiterinnen-Duo Ursula und Margot, welche sich seit langem im Gemeinnützigen Frauenverein Bülach in der Wandergruppe engagieren. Unsere erste Tour führte uns bei heissen Temperaturen auf der rechten Talseite vom Schloss Tarasp-Lai Nair 1547m-Avrona über San Jon wieder nach Scuol 1250m zurück.

Nach gut 4 h freuten sich alle auf die Dusche und ein feines Nachtessen im liebevoll gestalteten Hotel Curuna…nicht zu verwechseln mit Corona.

Am zweiten Tag starteten wir früh zur «Königsetappe». Ausgangspunkt zur Rundwanderung ins Val Tasna war Ftan 1684m, auf der linken Talseite am Hang gelegen. Wir wanderten nach Prui-Alp Laret-Alp Valmala über die Alp Tasna und erreichten ziemlich müde nach fast 6 Stunden wieder Ftan.

In stetem Auf und Ab marschierten wir an wunderbaren Wiesen vorbei, welche Herz und Augen mit der alpinen Blumenpracht erfreuten. Wurzelwege durch Waldpartien, der steile Abstieg zum Fluss und das Rauschen des Wassers waren unsere Begleiter auf dieser Tour. Die Frauen genossen das Sommerwetter, die Gespräche, die Herausforderung, das Beobachten von Tieren, das Picknicken, die Trinkpausen und die Einkehr im Beizli. Am Abend wurden wir wiederum mit einem wunderbaren Drei-Gang-Menu vom Wirtepaar Vitalini verwöhnt.

Am letzten Tag machten wir uns erneut früh auf den Weg, hatte doch die Wetterfee von Regen anfangs Nachmittag gesprochen. Wir starteten die Wanderung ins Val Sinestra in Vnà 1600m, talabwärts auf der linken Seite des Inn gelegen. Schon mit einigen Kilometern in den Beinen, marschierten wir auf dem sanft ansteigenden Waldweg Richtung Griosch, zum hintersten Ort im Val Sinestra. Es ist immer wieder zum Staunen für uns Städter, wie einfach die Menschen an abgelegenen Orten leben und arbeiten, ein Beizli betreiben und Corona Schutzmassnahmen einhalten, um doch noch etwas zu verdienen. Der Abstieg ins Tal hatte es dann in sich. Es galt, einige steile Passagen im Wald und Hängebrücken zu überwinden. Zuletzt stärkten wir uns nach 4h Wandern im Hotel Val Sinestra, einem imposanten, elfstöckigen Bau, seit Ende des 19.Jahrhunderts als Kurhaus und seit 1978 als Ferienhotel betrieben.

Per Bus und Bahn kehrten wir rechtzeitig vor dem grossen Regen ins Unterland zurück, beseelt von vielen bleibenden Bergmomenten.

Schön war`s! Vielen Dank Margot und Ursula für eure ausgezeichnete Organisation! 

Text: E. Burri

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