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Eine Fackel für eine Stimme

Nach dem erneuten Nein an der Urne im 1959 zogen die Zürcher Frauen jedes Jahr Anfang Februar mit Fackeln durch die dunkle Innenstadt, um an das nach wie vor noch nicht eingeführte Frauenstimmrecht zu erinnern. Sie begründeten damit eine Tradition, die in Zürich bis zur Einführung des Frauenstimmrechts 1971 Bestand haben sollte. 50 Jahre nach der Einführung des Frauenstimmrechts im Kanton Zürich erinnerten  am vergangenen Sonntag rund 50 Frauen aus Bülach mit einem Fackelzug durch die nächtliche Bülacher Altstadt an diese Tradition und den zermürbenden Kampf ihrer Vorreiterinnen. Eingeladen hatte das OK «Frauentag in Bülach», welches diese Aktion auch stellvertretend für das abgesagte Frauenfest am Frauentag vom 8. März organisiert hatte.

Die Frauen trafen sich am Sonntagabend beim Bülacher Rathaus und nach einer kurzen Ansprache der Historikerin Johanna Wirt Calvo, zündeten sie ihre die Fackeln an. Dann marschierten sie über verschiedene Routen in 5er Gruppen Richtung Bahnhof. Auch wenn diese Veranstaltung wegen Corona nur in einem sehr bescheidenen Rahmen stattfinden konnte, freute sich die teilnehmenden Frauen über den Anlass und die Gelegenheit, sich endlich einmal wieder zu treffen und gemeinsam etwas zu erleben. 

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