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152. Mitgliederversammlung

An der Mitgliederversammlung des Gemeinnützigen Frauenvereins Bülach gab es zwei Neuwahlen und einen Rücktritt aus dem Vorstand zu vermelden, eine dringende Suche nach einer Lokalität - und zwei 70-jährige Mitgliedschaften.

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"Das ist kein gewöhnlicher Frauenverein. Ich bin tief beeindruckt von der Professionalität, mit der er geführt wird. Zum Beispiel das Buchhaltungsprogramm." Mit diesen Worten stellte sich Theres Wild an der 152. Mitgliederversammlung des Gemeinnützigen Frauenvereins Bülach am 27. März im Restaurant "Goldener Kopf" Bülach vor und bewarb sich für das Amt als Kassierin. Sie sowie Natalie Schwarzenbach wurden einstimmig in den Vorstand gewählt, zusammen mit den Bisherigen Annemarie Habegger und Vroni Strasser. Den Rücktritt aus dem Vorstand hatte Pascale Siegrist eingereicht. Nach der Wahl kann der Frauenverein mit vollständigem Vorstand gemäss dem Motto des Jahres 2018 "dankbar zurückschauen und neugierig vorwärtsgehen". 

Gesucht: Bleibe für Werkstätte und Strickschwatz

Zum Anlass waren 138 Frauen und ein Mann erschienen. 123 davon waren Vertreterinnen der derzeit 523 ordentlichen und stimmberechtigten Mitglieder, der Rest Gäste.

An Herausforderungen für 2019 und 2020 wird es nicht mangeln. So müssen wegen des Umbaus des Reformierten Kirchgemeindehauses für die vom Frauenverein geführten Angebote Freizeit- und Holzwerkstätte sowie Strickschwatz neue Lokalitäten gefunden werden. Offenbar laufen bereits Verhandlungen dazu, jedoch ist noch nichts definitiv. Eine weitere Herausforderung für den Frauenverein stellt die Suche nach einer neuen Leitung des montagabendlichen Schreibdienstes dar. 

«Hinter Beträgen stehen Menschen»

Die liebsten Aufgaben des Abends waren den Frauen die Vergabungen. Es waren vier- bis ausnahmsweise fünfstellige Beiträge an 15 gemeinnützige Institutionen aus dem Gewinn des Brocki Bülach in der Höhe von CHF 43'000. "Hinter der Liste mit Zahlen stecken so viele Menschen, auf die das Geld einen positiven Effekt hat", erklärte die Präsidentin Frauke Böni. Eine Anwesende schilderte ein Beispiel: Ein Betrag geht ans Sunnemätteli, ein Entlastungsheim für beeinträchtigte Kinder. In die Obhut dieser Institution bringt eine Familie mit fünf Kindern ihren schwerstbehinderten Sohn, damit sie ab und zu einen unbeschwerten Ausflug mit ihren gesunden Kindern machen kann. "Da tut ihr wirklich etwas Gutes", schloss die Frau und bedankte sich herzlich für die Unterstützung.

Vermutlich sind die Frauen des Vereins der gleichen Meinung, denn sie sind ihm treu. So ehrte Vorstandsmitglied Vroni Strasser zwei Frauen für ihre 70-jährige, und insgesamt zehn für ihre 50- , 55-, 60- und 65-jährige Mitgliedschaft.

Nun ist Frauke Böni erst einmal erleichtert, dass sie ihre Feuertaufe bestanden hat: Ihr erstes Präsidialjahr im Gemeinnützigen Frauenverein Bülach.

Text von Anja Eigenmann

 

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