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Samstag, 09. September 2017

Drei wunderbare Wandertage im Engadin

Im Jubiläumsjahr «150 Jahr Gemeinnütziger Frauenverein Bülach» leisteten sich die Wanderfrauen Bülach erstmals drei ganze Tage im Engadin. 

Zeit: einige Gedanken im Zusammenhang mit diesem Ereignis Zeit: 150 Jahre Gutes tun, sich gegenseitig helfen, sich miteinander freuen, und vieles mehr; so wie es der Frauenverein tut; ein Grund zum Feiern! 

Zeit: drei Tage alle Bergbahnen zum Nulltarif benutzen, wandern bis die Beine, das Herz und die Lunge zur Vorsicht mahnen. Touren wie: Bergstation Furtschellas- Fextal, Teile des Aufstieges auf den Corvatsch, Spaziergang auf dem Mouttas Muragl, immer mit überwältigender Aussicht ins Engadin und die vielen, vielen Bergen, wurden getätigt; Grund um sich zu freuen! 

Zeit sich verwöhnen zu lassen in einem schönen Hotel ohne Schnick Schnack, zu plaudern, zu spielen, zusammen zu essen; einfach perfekt! 

Zeit um zu rasten, Stöcke weg! Siehe Foto! 

Zeit um zu staunen; Schon von oben herab konnte man die vielen Windsurfer und, was für viele neu war, die vielen Kitesurfer sehen. Beim Nachmittagsspaziergang dem Silvaplanersee entlang konnte die schwierige Technik bewundert werden.  

Für die Einwohner auf der anderen Bergseite, insbesondere derjenigen von Bondo herrscht eine ganz schwierige Zeit; gingen dort doch in den letzten Tagen mehrere Murgänge von den hohen Bergen in ihr Dorf hinunter. Wir denken an sie und hoffen, dass sie bald wieder ihr normales Leben aufnehmen können. Die vorgesehene Wanderung ins Bergell musste deshalb abgesagt werden. 

Lebenszeit: Wie lange kann / darf man Wandern? Einer Kollegin konnte man «Happy Birthday to you» zu einem hohen runden Geburtstag singen. NB: sie hat alle Touren ohne Probleme bewältigt. 

Verlorene Zeit: Da ein Zug der RHB im Prätigau stecken blieb, musste die Anreise über die attraktive Strecke Thusis-Domleschg-Albula genommen werden. Ein Zeitverlust von ca. einer Stunde. Kann Zeit verloren gehen? 

Wieviel Zeit braucht es bis Frauen ihr Smartphon zücken, um Fotos von ihren Enkeln, Hunden, Gärten und Reisen zu zeigen? Wieviel Zeit braucht es, bis Menschen von ihren verschiedenen Leiden erzählen, die postwendend mit vielen guten Tipps und Ratschlägen zu deren Behebung kommentiert werden? Wieviel Zeit braucht es, bis feine Rezepte für die Küche ausgetauscht werden? Bei alledem: nicht sehr viel; so erlebt auf den Wanderungen. 

Gletscherschmelze: Wieviel Zeit bleibt wohl dem Fexgletscherrest, bis er gar nicht mehr zu sehen ist? Wohl nicht mehr sehr viel. 

Zeit, sich in Bülach zu verabschieden und der Wanderleiterin Irene herzlich für die Organisation zu danken.  

Erna Eberhard, Ende August 2017 

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