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D Zurück Wenn Kuhglocken mit Murmeltieren wetteifern! (von Vreni Koneth) Der Entscheid unserer Wanderleiterin Irene, unsere Passwanderung solange zu verschieben, bis das Wetter stimmt, war richtig: 10 Wanderfrauen und gemeinnützigen Frauenverein erlebten am vergangenen Freitag einen Wundertag. Nach einer vierstündigen Fahrt mit umsteigen in Chur, Disentis, und S..Maria Hospiz starteten wir unsere anspruchsvolle Wanderung bei der Alp Casaccia. Der typisch schmale Bergpfad mit vielen grossen Tritten, sprich Steinen, führte uns während zwei Stunden steil zum Passo Colombe auf knapp 2300m hinauf. Zum Glück konnte sich die Sonne noch nicht ganz durchsetzen, der Schweiss rann auch so. Die Rundsicht beim idyllischen Bergseelein, wo wir dann unser wohlverdientes Picknick einnahmen, war über wältigend. Der frisch gefallene Schnee lag wie Puderzucker auf den uns umrundenden Berggipfeln und wollte nicht ganz zu den beginnenden Herbstfarben auf den Matten passen. Das stets präsente Kuhglockengebimmel mischte sich hier oben mit den scharfen Murmelipfiffen. Im weiten Val Piora mit seinen ausgedehnten Alpen wanderten wir dann gemütlich weiter zur Cadagno-Hütte, und, nach einem feinen Kaffee, dem Ritom-Stausee entlang zur Bergstation Piora, wo uns eine weitere Herausforderung erwartete: die steilste Standseilbahn Europas! Sicher landeten wir in Piotta und waren uns alle einig: siehe 1. Satz! |
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21.01.2012/Bni |