GEMEINNÜTZIGER FRAUENVEREIN BÜLACH

 

 

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Vereinsreise 22. Juni 2006 - Auf der Suche nach der Quelle

 37 gut gelaunte Frauen des Gemeinnützigen Frauenvereins Bülach machten sich kürzlich auf, die Bäderkultur früherer Jahrhunderte hautnah zu erahnen. Bad Pfäfers war das Ziel, das wir mit dem Hess-Car zu erreichen hofften. Die Voraussetzungen, schönes Wetter zu kriegen, schienen nicht optimal. Doch die Wolken und Nebelschwaden, die sich bis am Mittag hielten, passten ausgezeichnet in die Landschaft mit den prächtigen Rosen, Geranien in allen Farben, die mit dem Grün der Sträucher und Bäume fast im Wettstreit standen. 

Zur Kaffeepause im Hotel-Restaurant «Sandi» Bad Ragaz, musste nicht lange gebeten werden. Danach hiess es umsteigen in den Schluchtenbus nach Bad Pfäfers. Schon bald kam das renovierte alte Bad Pfäfers in Sicht, von wo aus wir in die Taminaschlucht «eintauchen» mussten, um zur Quelle zu kommen. Heute kein Problem, aber bei nebligem, düsterem Wetter ohne Platten, Geländer und Licht in früheren Zeiten sicher ein gefährliches Unterfangen. Vielleicht grad deswegen glaubte man dem Teufel zu begegnen. Es bedurfte schon etlicher Bresten, um sich vor langer Zeit von Pfäfers her in die Schlucht herunterzulassen. Ob die verbundenen Augen eine wirkliche Hilfe waren? Dies alles geschehen im Jahre 1242. Der Clou aber war, dass diejenigen Männer, die sich getrauten, dann auch gleich sieben Tage im warmen Wasser blieben.

 Das Mittagessen in der wunderschönen neugotisch restaurierten Badkapelle mundete allen vorzüglich. Nachher hatte man Gelegenheit, um beispielsweise in der schönen alten Küche die riesigen und schweren Pfannen zu bestaunen oder sich die Füsse zu vertreten. Um 14 Uhr hiess es Abschied nehmen. Unser Chauffeur meisterte die engen Kehren und Gässchen mit Bravour.

Als Letztes hatte man Gelegenheit, in Maienfeld das Heidi-Museum zu besuchen. Die Heimfahrt übers Zürcher Oberland verlief problemlos. Eine einmalige und schöne Reise fand ihren Abschluss.

(von Elisabeth Kohler)

                                                                                        21.01.2012/Bni